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AHV/IV-Leistungen: Höhe der Leistungen aus der ersten Säule

Die AHV/IV-Renten werden per 1. Januar 2021 der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung angepasst. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2020 beschlossen.

20.10.2020 Von: René Mettler
AHV/IV-Leistungen

Einleitung

Der Bundesrat prüft alle zwei Jahre die Anpassung der Leistungen aus der ersten Säule an die Teuerung. Mit der Erhöhung der AHV-Minimalrente um zehn Franken, erhöhen sich die Maximalrenten der AHV/IV von bisher CHF 2'370 auf neu CHF 2'390.

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Erhöhung auch weiterer AHV/IV-Leistungen

Gekoppelt mir der AHV-Mindestrente sind auch weitere Leistungen aus der ersten Säule, namentlich die Hilflosenentschädigungen der AHV/IV, der Assistenzbetrag der IV sowie der Intensivpflegezuschlag für Minderjährige. Ebenfalls entsprechend erhöht werden die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV (EL) betroffen.

Auf der Beitragsseite ergibt sich eine Erhöhung des Mindestbeitrags für nichterwerbstätige Personen und für die freiwillige AHV/IV für Auslandschweizer.

Ebenfalls angepasst werden die Grenzeinkommen von Selbstständigerwerbenden für den reduzierten Beitragssatz in der AHV und sie sinkende Beitragsskala.

Der Mindestbeitrag für Nichterwerbstätige beträgt am 1.1.2021 CHF 500. Verheiratete oder eingetragene Partner, die nicht erwerbstätig sind, gelten als beitragsbefreit, wenn ihr Partner oder ihre Partnerin mindestens AHV/IV- Beiträge aus Erwerbstätigkeit von CHF 1’000 bezahlt.

Die Erhöhung der AHV/IV-Renten führt nach Schätzungen des Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV) zu Mehrkosten von rund CHF 441 Mio. Franken. Davon entfallen CHF 390 Mio. auf die AHV, wovon CHF 79 Mio. zulasten des Bundes gehen.

Anpassungen auch in der beruflichen Vorsorge (BVG)

Gleichzeitig erhöhen sich auch die Grenzbeträge der beruflichen Vorsorge entsprechend. Gleiches gilt für die maximal steuerbefreiten Einzahlungen in die freiwillige Säule 3a, der gebundenen Selbstvorsorge, ab 2021.

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