15.12.2015

Teamanalyse: Diversität heisst das Zauberwort

So viel gleich vorweg: Menschen sind unterschiedlich und das ist gut so! Im Idealfall ergänzen sich Mitarbeitende anhand ihrer Stärken gegenseitig und das Team wächst über das individuelle Potenzial hinaus. Im ungünstigsten Fall prallen unterschiedliche Sichtweisen, Bedürfnisse und Zielsetzungen aufeinander, Kräfte blockieren sich gegenseitig und die Teamleistung liegt weit unter dem Möglichen.

Von: Urs Tschanz   Drucken Teilen   Kommentieren  

Dr. Urs Tschanz

Dr. Urs Tschanz ist Geschäftsführer des Unternehmens DIACOVA AG (www.diacova.ch) und Psychologe FSP. Seine Spezialgebiete sind Organisations- und Personalentwicklung, Führungs- und Teamcoaching, Betriebsklimaanalysen und Assessments.

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Teamanalyse

weMatch Teamrollen

Die Teamzusammensetzung ist für den Erfolg von zentraler Bedeutung. Das Teamanalyse-Tool weMatch schafft Klarheit über die Verteilung der Stärken und liefert Hinweise, wie die Zusammenarbeit verbessert werden kann.

Drei Ebenen der Teamarbeit

Grundsätzlich gibt es drei Ebenen und Sichtweisen, die bei der Arbeit mit Teams betrachtet werden können: Person, Team und Organisation. Entsprechend kann die Teamarbeit auf diesen drei Ebenen entwickelt und optimiert werden: Erstens kann bei den Fähigkeiten und Verhaltensweisen der Einzelpersonen angesetzt werden. Mangelt es beispielsweise an kreativen Ideen und am Mut für Neues, kann man sich die Frage stellen, wie bestimmte Mitarbeitende diesbezüglich individuell gefördert werden können oder ob jemand von aussen das Team für kreative Aufgaben zeitweise ergänzen soll.

Zweitens kann der Fokus bei der Kommunikation und den Beziehungen zwischen den Teammitgliedern angesetzt werden. Werden beispielsweise gute Ideen bei Sitzungen gleich zu Beginn durch kritische Einwände abgewürgt? Was müsste sich im Umgang miteinander ändern, damit interessante Ideen zu drängenden Problemen mehr Beachtung erhalten und gemeinsam erfolgreich weiterentwickelt werden?

Drittens können verschiedene Rahmenbedingungen der Organisation betrachtet und diskutiert werden. Sind die Projekte, Aufgaben und Rollen passend untereinander verteilt? Fehlen vielleicht Zeitressourcen, Anreize oder freie Räume für die Ausarbeitung von neuen Ideen? Sollten in der Firmenzeitung erfolgreich umgesetzte Ideen präsentiert werden, um die Bedeutung von Innovationen zusätzlich hervorzuheben?

Klarheit über die Rollen gewinnen - dank Teamanalyse

Werden Veränderungen angestrebt, sind diejenigen Massnahmen am wirkungsvollsten, die alle der genannten drei Ebenen berücksichtigen und von den Teammitgliedern selbst vorgeschlagen, umgesetzt und mitgetragen werden. Dafür ist es nötig, dass man Klarheit über die Verhaltensweisen der Einzelpersonen, die Beziehungen im Team sowie die zu erfüllenden Aufgaben gewinnt. Bei sich neu formierenden Teams ist es wichtig, frühzeitig die Zusammensetzung des Teams zu analysieren und die Rollenverteilung zu klären. Oft ist es ungewiss, wie lange es dauert, bis man sich genügend kennt und optimal zusammenarbeitet. Teamrollenmodelle können die Teamentwicklung beschleunigen und erleichtern. 

Innovatives Teamanalyse-Modell

Das Modell weMatch der DIACOVA AG ist eine innovative Lösung zur Teamanalyse, um Klarheit über die Rollen eines Teams zu gewinnen. Der Name des Modells steht für optimale Passung von Personen und Teams in Organisationen: «We match», zu deutsch «wir passen». Gemeint ist damit die Passung zwischen verschiedenen Personen, unterschiedlichen Kommunikationsstilen sowie Person und Aufgabe. Das Modell weMatch umfasst neun systemtheoretisch begründete Teamrollen. Jede weMatch-Teamrolle wird mit einem passenden farbigen Hut symbolisiert. Die Hutmetapher bringt zum Ausdruck, dass man im Arbeits alltag nicht auf eine einzige Rolle fixiert ist und die Rollenzuschreibung flexibel zu handhaben ist. Jede Person hat gewisse Präferenzen: Eine Rolle liegt einem besser, benötigt wenig Kraft und motiviert stark, während eine andere Rolle zwar auch eingenommen werden kann, aber in Drucksituationen mehr Kraft benötigt und weniger authentisch wirkt.

Dieser positive, ressourcenorientierte und spielerische Ansatz erleichtert wesentlich, dass in Teams über persönliche Stärken, Eigenschaften, Bedürfnisse und Abneigungen offen diskutiert werden kann. Als Beispiel soll hier kurz auf zwei dieser Teamrollen eingegangen werden, auf den Organisator und den Kommunikator. Beides sind zentrale Rollen in jedem Team. Wenn ein Organisator fehlt, gibt es keine Zielorientierung. Fehlt ein Kommunikator, wird der Informationsfluss zum Stillstand kommen. Es gibt bei beiden Rollen aber auch ein «zu viel des Guten»: beim Organisator beispielsweise engstirnige Überstrukturierung, wenn eigentlich Flexibilität gefragt wäre, beim Kommunikator weitschweifige Mitteilsamkeit, wenn Zurückhaltung angezeigt wäre. Es kommt also darauf an, für die aktuellen Teamaufgaben die passende Mischung von Teamrollen zu finden, damit diese sich die Balance halten.

Viele Teams können ihr volles Potenzial nicht ausschöpfen, weil Missverständnisse über die Rollenverteilung vorliegen oder einzelne Teammitglieder Rollen einnehmen, die im Zusammenspiel mit den anderen kontraproduktiv sind.

Tipp: Klicken Sie hier und machen Sie den Selbsttest und finden Sie heraus, welche Teamrolle Sie einnehmen!

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