29.12.2015

BVG Beitrag: Pensionskassen entscheiden

Das BVG regelt nur das gesetzliche Minimum und lässt zudem einen gewissen Spielraum für abweichende Reglemente. Es bestehen verbreitet überobligatorische Versicherungen oder Regelungen für den BVG Beitrag, die hier näher erläutert werden.

Von: Thomas Wachter  DruckenTeilen Kommentieren 

Thomas Wachter

Nach mehreren Stellen in verschiedenen Unternehmungen, arbeitet T. Wachter nun seit 12 Jahren im Personalamt des Kantons Luzern. Früher als Bereichspersonalleiter, Leiter Personal- und Organisationsentwicklung, aktuell als Leiter HR-Support sowie Mitglied der Geschäftsleitung. Weitere Tätigkeiten sind: Lehrgangsleitungen und Dozent für Personalmanagement, -administration und -führung. T.Wachter ist unter anderem Autor und Herausgeber der WEKA-Werke «PersonalPraxis» und «Praxisleitfaden Personal».

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Allgemeines zum BVG Beitrag

Die Beiträge werden vom Arbeitgeber sowie vom Arbeitnehmer erhoben; die Beitragshöhe der Arbeitgeber muss insgesamt mindestens gleich hoch sein wie die Höhe der Beiträge ihrer Arbeitnehmer.

Die Beitragssätze variieren von einer Pensionskasse zur anderen, insbesondere je nach Finanzierungsart. Die Beiträge der Versicherten und des Arbeitsgebers können einheitlich erfolgen oder frei gestaffelt werden. In der Praxis werden meist um die 65% vom Arbeitgeber finanziert.

Da mit den Beiträgen die Altersgutschriften finanziert werden müssen, werden teilweise diese für die Beiträge angewendet. Nachfolgend sehen Sie, welche Beiträge sich daraus ergeben (total für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, jedoch ohne Risikoversicherung):

 

AlterProzente des koordinierten Lohnes
25 - 347%
35 - 4410%
45 - 5415%
55 - 64/6518%

Meist sind die Monatsprämien fix 1/12 der Jahresprämie. Am Anfang des Jahres legen Sie den versicherten Lohn für die Mitarbeitenden fest. Im Fachjargon heisst dies «vorschüssige Lohndeklaration».

BVG Beitrag im Lohnprogramm

Die Abrechnung des BVG Beitrages ist in den Lohnabrechnungsprogrammen unterschiedlich:

Ein Teil der Lohnprogramme errechnet den BV-pflichtigen Lohn aus dem Jahreslohn. Andernfalls ist der koordinierte Lohn zu erfassen. In manchen Lohnabrechnungsprogrammen ist der BV-Beitrag als fixer Frankenbetrag einzutragen.

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