Unsere Webseite nutzt Cookies und weitere Technologien, um die Benutzerfreundlichkeit für Sie zu verbessern und die Leistung der Webseite und unserer Werbemassnahmen zu messen. Weitere Informationen und Optionen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok
Weka Plus

Talentmanagementstrategie: Das Potenzial für morgen sichern

Talente sind für die Zukunft einer Unternehmung matchentscheidend. Um Erfolg zu haben, muss eine Talentmanagementstrategie eng mit der Unternehmensstrategie verknüpft sein.

23.11.2021 Von: Kathrin Müller, Katrina Welge
Talentmanagementstrategie

Aufgrund einer Studie von McKinsey prägt der Begriff «War for Talents» seit Ende der 1990er Jahre die Diskussion rund um das Talentmanagement. Daher wird dieses Thema bis heute mit einem vermeintlich verbitterten Kampf um die Besten in Verbindung gebracht. Die Kriegsmetaphorik soll aufzeigen, dass es für Unternehmen überlebenswichtig ist, über Talente zu verfügen. Die Grundannahme einer eher feindlichen Umgebung gehört mit zur Metapher des «War for Talents» und kann zum Unternehmenserfolg beitragen. Denn eine realistische Einschätzung von eigenen und fremden Abhängigkeiten ist zentral, um die Notwendigkeit zur Ausbalancierung von Macht und Gegenmacht sowie von Vertrauen und Misstrauen auf dem Arbeitsmarkt zu erkennen. Darüber hinaus können Betriebe so im umkämpften Markt um die Besten angespornt werden, selbstbewusst und offensiv zu handeln. Ihnen wird bewusst, dass sie auf sich selbst gestellt sind und für ihre Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt eigenständig sorgen müssen. Doch wer Talentmanagement in erster Linie als Krieg versteht, wird ihn verlieren. Denn Krieg ist ein Zustand, der von Konflikten geprägt ist, was nicht das Ziel einer umfassenden Talentmanagementstrategie sein kann.

Erfolgsfaktor in der Talentmanagementstrategie ist das Know-how

Wirtschaft und Wertschöpfung sind heute etwas anderes als noch bis weit in die 1980er Jahre. Wissensintensive Dienstleistungsorganisationen nehmen stark zu und die zentralen Produktionsfaktoren sind von aussen kaum mehr sichtbar. Den Reichtum von Unternehmen machen heute nicht mehr Fabrikhallen aus, sondern das Wissen, die Kreativität und die Innovationskraft sowie die Lernfähigkeit der Mitarbeitenden. Dieses bei den Mitarbeitenden vorhandene Know-how wird irreführenderweise noch oft als Produktionsmaterial bezeichnet. Jedoch umfasst das Know-how der Mitarbeitenden mehr als dieser betriebswirtschaftliche Begriff, da es an konkrete Personen gebunden ist und somit zum Beispiel auch Mentales und Ethisches mit in die Betrachtung genommen werden müssen. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, das vorhandene Wissen zu erhalten und auszubauen. Die verfügbaren Talente unter den Mitarbeitenden, welche über jenes Wissen verfügen, müssen daher gefördert und an die Organisation gebunden werden, denn sie tragen entscheidend zum Unternehmenskapital bei.

Jetzt weiterlesen mit Weka+

  • Unlimitierter Zugriff auf über 1100 Arbeitshilfen
  • Alle kostenpflichtigen Beiträge auf weka.ch frei
  • Täglich aktualisiert
  • Wöchentlich neue Beiträge und Arbeitshilfen
  • Exklusive Spezialangebote
  • Seminargutscheine
  • Einladungen für Live-Webinare
ab CHF 24.80 pro Monat Jetzt abonnieren Sie haben schon ein W+ Abo? Hier anmelden
Newsletter W+ abonnieren